Address

Winterthur, Schweiz

Contact

Follow

©2019 by dOra kOlacskOvszki 

Music

Xavier Rudd

https://www.glendaphil.com/

Bücher Quotes

“The aim of education should be to teach us rather how to think, than what to think - rather to improve our minds, so as to enable us to think for ourselves, than to load the memory with the thoughts of other men.”


― James Beattie

Frag nicht,was die Welt braucht .Frag viel mehr ,was dich lebendig macht und dann geh hin und tu genau das. Denn was die Welt am meisten braucht,sind Menchen,die lebendig sind!

Howard Thurman

Mache dich nie passend!

Stelle dich dem Gedanken: Du wirst niemals passend sein. Und das ist wunderbar.
Es gibt einen sehr guten Grund, aus dem du niemals passend sein wirst: Es gibt so etwas wie „passend sein“ oder „sich einfügen“ gar nicht.
Sieh mal, Objekte, Dinge können sich „einfügen“. Klümpchen Materie passen in Löcher. Holzblöcke passen in Behälter. Menschen jedoch passen nicht, es sei denn, sie haben sich selbst zu Klümpchen reduziert, haben sich selbst dem Leben und dem Abenteuer und der allzeit vorhandenen Möglichkeit der Selbstveränderung gegenüber gefühllos gemacht.
Menschen treten in Beziehung. Menschen fühlen. Menschen erleben das Leben aus erster Hand, sie berühren das Leben, wo es gerade geschieht, sie haben Einstellungen und Vorstellungen, die sich kontinuierlich verändern, sie haben Bedürfnisse, die sich kontinuierlich verschieben. Etwas Lebendiges oder Vitales kann nicht „passend“ sein, ganz gleich, wie sehr es dies probiert. Darin liegt die Reibstelle – und auch die Freiheit.
Das Geheimnis? Jeder versucht, sich passend zu machen, sich einzufügen, und niemand hat eigentlich den Wunsch danach... selbst wenn sie es scheinbar geschaft haben! Sich einzufügen ist nicht möglich, wenn du erkennst, dass du lebendig bist und deshalb kein festgefahrenes Selbst besitzt, keine konstante Form, kein „Loch“ mit deinem Namen darauf.
Denn selbst wenn du versuchen würdest, dich einzufügen, selbst wenn sie dich endlich in ihren Club aufnehmen würden – zu welchem Preis würde das geschehen, welche Folge hätte das für deine geistige Gesundheit, deine körperliche Gesundheit, deinen inneren Frieden, dein Erwachen? Würdest du nicht eine bestimmte Rolle spielen müssen, um „passend“ zu sein? Müsstest du nicht all deine kostbare Lebendigkeit aus dir selbst hinauspressen? Müsstest du nicht deine tiefsten Sehnsüchte und Bedürfnisse abtöten? Müsstest du nicht „brav“ sein? Deine Rolle spielen? Dich anpassen? Ein wirklich guter, wirklich freundlicher oder wirklich spiritueller Junge oder ein entsprechendes Mädchen sein? Immer das Richtige sagen? Verstecken, was du wirklich fühlst? Aufhören, Fragen zu stellen. Versuchen, etwas zu sein, was du nicht bist? Deinen wahren Weg verleugnen? Aufhören, voll Entdeckerfreude zu sein? Dich selbst im Stich lassen?
Willst du wirklich passend sein, mein Freund? Wenn du angenommen würdest, gemocht, akzeptiert von anderen für die Rolle, die du spieltest, wäre dann die Persönlichkeit, die du kontinuierlich zu erschaffen versuchst, das „Selbst“, das du vorgeben würdest zu sein, wirklich etwas, das dich befriedigen würde? Umgeben von einer Menge anderer, Tausender, die alle eine leere Rolle spielen, ohne echte Wahrheit – würde sich das nicht anfühlen, als wärest du ein Ausgestoßener, weit weg von zu Hause? In einer vollkommenen Beziehung, in der du jedoch deine innere Freiheit geopfert hättest, in der du deine kostbare Stimme zum Schweigen gebracht hättest – und würdest du dich dann nicht danach sehnen, wieder frei zu sein?
Es ist herrlich, genial, vollkommen, intelligent, dass du niemals Lust hattest, dich einzufügen. Es bedeutet, dass du immer lebendig warst und deshalb einzigartig und unersetzlich, gemacht, um jeder Art von Plakette zu widerstehen, die man dir aufkleben wollte, nicht bereit, dich aufspießen und in ein Raster stecken zu lassen oder dich in eine Kategorie einzupassen.
Um Groucho Marx zu zitieren: Du wolltest niemals einem Club angehören, der dich als Mitglied haben wollte.
Mein Freund, ich liebe dein rebellisches Herz!

Jeff Foster

Das Glück findet sich nicht mit dem freien Willen oder durch große Anstrengung, sondern ist immer schon da, vollkommen und fertig, im Entspannen und im Aufgeben. Beunruhige dich nicht, es gibt nichts zu tun. Alles, was im Geist erscheint, hat keinerlei Bedeutung, weil es keine Wirklichkeit hat. Halte nicht fest daran. Bewerte nicht. Laß das Spiel ganz von selbst ablaufen - entstehen und vergehen - ohne irgend etwas zu ändern. Alles löst sich auf und beginnt wieder von neuem, unaufhörlich. Allein unser Suchen nach dem Glück hindert uns daran, es zu sehen. Das ist wie bei einem Regenbogen, den man verfolgt, ohne ihn je zu erreichen, weil das Glück nicht existiert und doch immer schon da war und dich in jedem Moment begleitet. Glaube nicht, die guten und schlechten Erfahrungen seien wirklich; sie sind wie Regenbögen. Im Erlangenwollen des Nichtzufassenden erschöpfst du dich vergeblich. Sobald du dieses Verlangen losläßt, ist Raum da - offen, einladend, bequem. Also nutze ihn. Alles ist bereit für dich. Suche nicht weiter. Gehe nicht im undurchdringlichen Dschungel den Elefanten suchen, der schon ruhig zu Hause ist. Nichts tun, nichts forcieren nichts wollen, - und alles geschieht von selbst

Lama Gendün Rinpoche